Michaela Huber Profil

Jahresgruppe 2022

Diagnostik und Behandlung posttraumatischer dissoziativer Störungen einschließlich der dissoziativen Identitätsstörung

Die Akkreditierung der Seminare wird bei den Psychotherapeutenkammern Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit 20 Punkten pro Seminar beantragt.


Seminar Hohwacht 2022


SV-Tag Hohwacht 2022


SV-Tag Göttingen 2022


Jahresgruppe Inhalt 2022

Jahresgruppe 2022 – Seminarinhalte:

Michaela Huber 4 - Trauma, Dissoziation und Traumagedächtnis

Trauma, Dissoziation und Traumagedächtnis

Seminar 1

  • 01. und 02. April 2022

Im ersten Seminar der Jahresgruppe lernen sich die Teilnehmerinnen auf eine achtsame und ressourcenorientierte Weise gegenseitig (besser) kennen. Es wird dabei geübt, möglichst unmittelbar im Kontakt mit einem anderen Menschen wesentliche positive Fähigkeiten zu erkennen und diese freundlich zu benennen. Einleitung in das The- ma „Trauma, Dissoziation und die Folgen“. Rückbezug auf die eigene Lebensgeschichte: Wo haben sich die Traumata der eigenen Herkunftsfamilie und die Belastungen in der eigenen Biografie negativ, wo positiv auf Berufswahl, Engagement und persönliche berufliche Reife ausgewirkt. Welche Stoffwechsel-Prozesse aus der typischen post- traumatischen Stoffwechsel-“Wippe“ können auch bei uns Profis auftreten, wie erkennen wir sie, wie können wir uns vor sekundärer und stellvertretender Traumatisierung schützen? Dabei werden einige Grundhaltungen der traumazentrierten Psychotherapie vermittelt; ebenso wie die Erkenntnisse über die Bedeutung von Dissoziation im traumatischen und posttraumatischen Prozess. Video-Beispiel. Gelegenheit zu Fallsupervision.

Diagnostik dissoziativer Störungen

Diagnostik dissoziativer Störungen

Seminar 2

  • 29. und 30. April 2022

Weshalb ist Traumadiagnostik erst im Laufe der Arbeit präziser möglich? Weiteres Kennenlernen der Theorie der strukturellen Dissoziation. Prozess-Diagnostik im Laufe der Therapie – wie Schritt für Schritt vorgehen? Primäre, sekundäre und tertiäre strukturelle Dissoziation; was genau ist unter ANP und EP zu verstehen? Formelle und informelle Diagnostik. Wie dissoziative Störungen bei Kindern diag- nostizieren? Video-Beispiel. Die Teilnehmerinnen lernen eine Reihe von Fragebogen kennen, sowohl zu Traumafolgen allgemein, als auch – vor allem – von dissoziativen Prozessen, darunter der FDS und der SKID-D. Weshalb ist es unerlässlich, Beispiele zu erfragen und wie ist das praktisch umsetzbar? Differential-Diagnostik, u.a.: Komplexe PTBS, Borderline, Schizophrenie/Psychose. Fallsupervision.

Hypnotherapeutische Möglichkeiten und ressourcenorientierte Stabilisierung

Hypnotherapeutische Möglichkeiten und ressourcenorientierte Stabilisierung

Seminar 3

  • 24. und 25. Juni 2022

Weshalb ist es wichtig, Alltags-, Symptom- und traumatische Trance therapeutisch steuern zu helfen? Was heißt kontrolliert Switchen? Pacing und Leading. Beiläufige Rorientierung und systematisches „Zurückholen“ bei unkontrollierten Abre- aktionen. Die Teilnehmerinnen werden eingeladen, eine eigene innere Landkarte zu erstellen und zu lernen, wie die „Innere Bühne“ im therapeutischen Prozess eröffnet und mit bewussten sowie unbewussten Anteilen der Persönlichkeit gearbeitet werden kann. Wie sieht ein Ressourcen- und ein Belastungs-Diagramm aus? Und wie können alte und neue Ressourcen verankert werden? Erstellen eines imaginären „Ressourcen-Teams“; dazu Live Demonstration und Kleingruppen. Was ist ein „sicherer Ort“ – und was nicht? Von der äußeren zur inneren Sicherheit. Video-Beispiel. Fallsupervision.

Hypnotherapeutische Möglichkeiten und Affektmodulation

Hypnotherapeutische Möglichkeiten und Affektmodulation

Seminar 4

  • 2. und 3. September 2022

Dysfunktionale Bindungsprinzipien bei Familien, die von Verwahrlosung, Bindungstrauma und Misshandlung gekennzeichnet sind. Der Feind im Innern: Wie Täterloyalität und Täteridentifikation entsteht Affektmodulatio. Die die heftigen Gefühle steuern und aus täterloyalen und täteridentifizierten erreichen der Persönlichkeit möglichst Mahner, Warner und/oder Wächter und Beschützer machen? Zusammenarbeit auf der inneren Bühne; ideomotorische Fingersignale und weitere Kooperation mit den (vorher) dysfunktionalen Innenanteilen. Techniken wie Modalitätenwechsel, Pegel- und andere Regler-Techniken werden ebenso vorgestellt wie Beispiele für die Screen-Methode. Video-Demonstration. Fallsupervision.

Traumabearbeitung in bits und pieces

Traumabearbeitung in “bits und pieces”

Seminar 5

  • 11. und 12. November 2022

Stabilisieren und/oder Prozessieren: Wann Trauma-Exposition – und wann nicht? Wieso bei hoch dissoziativen Klientinnen in vielen kleinen Schritten, und wie? Die Teil- nehmerinnen werden eingeladen, anhand einer eigenen Belastung (small-t) ein ,,Mono-Trauma“ mit der Screen- Methode zu explorieren (Demonstration und Kleingrup- pen). Spezielle Formen des TraumaProzessierens bei hoch dissoziativen Klientinnen. Wie unterscheidet sich eine Trauma-Synthese von einer Abreaktion? BASK-Mo- dell. Video-Beispiel einer DIS-Klientin. Fallsupervision.

Traumabearbeitung und Langzeittrauma

Traumabearbeitung und Langzeittrauma

Seminar 6

  • 02. und 03. Dezember 2022

Beispiel in Demonstration und Kleingruppen-Arbeit anhand eines Lebenskonflikts. der Teilnehmerinnen, die Affekt-Kette. Darf „es“ jetzt wirklich losgelassen werden und sich ändern? Bearbeitung der „hotspots“. Begleitung von Überblendungs-, Integrations- und Fusions-Prozessen bei hoch dissoziativen Klientinnen; wann Screen, wann EMDR? Integrationsgewinne und -verluste; Trauer-Pro- zesse. Womit muss man leben, was kann sich wirklich ändern? Abschiednehmen, auch in der Gruppe.

Informationen und Anmeldung zur Jahresgruppe 2022


Allgemeine Informationen zur Teilnahme an der Psychotraumatologie-Support-Liste


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